Vom Lampenfieber zur TEDx-Bühne: Wie ein Rhetorik-Coach Saras Karriere veränderte
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Vom Lampenfieber zur TEDx-Bühne: Wie ein Rhetorik-Coach Saras Karriere veränderte

By Reza Daryaei

Saras brillante Ideen waren durch lähmendes Lampenfieber eingeschlossen. Ein Rhetorik-Coach half ihr, ihre Stimme zu finden – und eine TEDx-Bühne fand sie.

Die brillante Stumme

Saras Weg von der Stille zur TEDx-Bühne ist eine der bemerkenswertesten Geschichten, die unsere CoachCompass-Community hervorgebracht hat. Dr. Sara Lindgren war eine der führenden Forscherinnen für Energiespeicherung aus erneuerbaren Quellen an einer großen europäischen Universität. Ihre Arbeiten wurden tausende Male zitiert. Ihre Forschung hatte das Potenzial, die globale Energiewende zu beschleunigen. Es gab nur ein Problem: Niemand außerhalb ihres Fachgebiets kannte sie.

Sara litt unter lähmendem Lampenfieber. Kein mildes Nervosität – sondern ausgewachsene Panikattacken, die öffentliches Reden physisch unmöglich machten. Auf Konferenzen las sie ihre Folien monoton vor, die Hände zitterten, nie suchte sie Augenkontakt. Sie lehnte Einladungen zu Branchenveranstaltungen ab, schlug Interviewanfragen aus und mied sogar Fakultätssitzungen, bei denen sie vielleicht hätte präsentieren müssen.

'Meine Forschung könnte buchstäblich zur Rettung des Planeten beitragen', sagt Sara. 'Aber ich konnte nicht darüber sprechen, ohne würgen zu müssen. Die Ironie war mir durchaus bewusst.'

Der Wendepunkt

Als Sara eine wichtige Forschungsförderung – eine, die an eine Forscherin mit weniger beeindruckender Arbeit, aber einem deutlich höheren öffentlichen Profil ging – nicht erhielt, entschied sie, dass sich etwas ändern musste.

Eine Kollegin empfahl ihr einen Rhetorik-Coach, den sie über unsere Plattform gefunden hatte. Sara war skeptisch. Sie hatte Toastmasters ausprobiert (nach der ersten Sitzung aufgegeben), einen Universitätsworkshop besucht (zu allgemein) und Betablocker eingenommen (sie halfen bei den physischen Symptomen, aber nicht bei der zugrundeliegenden Angst).

Die intensive Arbeit

Saras Coach verfolgte einen Ansatz, den sie noch nie erlebt hatte: Statt mit Techniken (Blickkontakt, Sprechtempo, Stimmvariationen) zu beginnen, fingen sie mit der Psychologie der Angst an.

'Mein Coach half mir zu verstehen, dass mein Lampenfieber nicht das Publikum betraf – es ging um Perfektionismus. Ich hatte panische Angst, öffentlich Fehler zu machen, weil mein gesamtes Selbstwertgefühl darauf aufgebaut war, die Klügste im Raum zu sein. Öffentlich zu sprechen bedeutete, diese Identität zu riskieren.'

Sie arbeiteten an dem, was ihr Coach 'unvollkommene Kommunikation' nannte – sie übten bewusst Vorträge mit Fehlern, Pausen und Verletzlichkeit. Sara lernte, dass Publikum nicht Perfektion verbindet – sondern Authentizität.

Über sechs Monate baute sie ihre rhetorischen Fähigkeiten Schritt für Schritt auf: kleine Präsentationen vor ihrem Laborteam, dann Abteilungsgespräche, dann Universitätsvorlesungen, dann externe Seminare. Jeder Schritt war bewusst, unterstützt und wurde nachbesprochen.

Der TEDx-Vortrag

Vierzehn Monate nach ihrer ersten Sitzung stand Sara auf einer TEDx-Bühne in Stockholm und hielt einen 18-minütigen Vortrag über die Zukunft der Energiespeicherung. Sie las nicht von Folien. Sie suchte Augenkontakt. Sie erzählte Geschichten. Sie brachte das Publikum sogar zum Lachen.

Das Video wurde über 2 Millionen Mal angesehen. Seitdem wurde Sara eingeladen, beim Weltwirtschaftsforum zu sprechen, trat in zwei Podcasts auf und war in einer Dokumentation über Frauen in der Wissenschaft zu sehen.

'Mein Coach – den ich über unsere Plattform gefunden habe – hat mir nicht nur beigebracht zu sprechen', sagt Sara. 'Sie hat mir beigebracht, dass meine Stimme zählt – nicht nur meine Forschung, sondern meine Stimme. Die Welt braucht nicht nur unsere Ideen. Sie braucht uns, um sie zu teilen. Und sie unvollkommen zu teilen ist unendlich besser, als sie gar nicht zu teilen.'

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